Migration in den nordischen Ländern

 

Die Auswirkungen der Migration auf die lokale Gemeinschaft

Migration und Integration werden oft als etwas Schwieriges angesehen, das zu Spannungen in der Gesellschaft führt. Ziel des Forschungsprojekts ist es, das Verständnis der Menschen für Migration und die Bedeutung von Inklusion und Integration zu stärken. Durch ein differenzierteres Bild und anhand von Beispielen von Migrationsprozessen und Integration, die unsere Gesellschaft historisch beeinflusst haben, wird das Projekt versuchen, neue Lehren zu ziehen. Ziel ist ein besseres Verständnis für die heutige Migration und dafür, was sowohl mit denen passiert, die an einen neuen Ort ziehen, als auch mit denen, die plötzlich neue Mitmenschen in der lokalen Gemeinschaft finden, denn der Integrationsprozess bezieht immer beide Seiten ein.

Das Forschungsprojekt, das im Mai 2025 von NordPlus gefördert wurde, wird während der Projektlaufzeit bis zu seinem Ende im April 2027 daran arbeiten, Erkenntnisse über Migrationsprozesse zu sammeln, die in unseren lokalen Gemeinschaften wichtig waren und diese beeinflusst haben, Lehren aus diesen Prozessen zu ziehen und über Best Practices für Integration und Inklusion nachzudenken. Wo liegen die Risiken, dass wir statt auf Inklusion auf Nicht-Inklusion bauen? Indem wir Lehren aus verschiedenen Prozessen der Vergangenheit ziehen, können wir Wissen über Inklusion schaffen und dieses Wissen darüber verbreiten, wie wir aus nordischer Perspektive an der Überbrückung gesellschaftlicher Integrations- und Inklusionsherausforderungen arbeiten können. Gemeinsam repräsentieren unsere Institutionen unterschiedliche Erinnerungsaspekte von Migration und Integration, sowohl erfolgreiche als auch weniger erfolgreiche, erzwungene und freiwillige, und daher haben wir die Möglichkeit, unser Wissen gemeinsam zu verbessern und stärkere Gesellschaften für die Zukunft aufzubauen.

Das Projekt endet mit einer Posterausstellung und einem ausführlichen Ausstellungskatalog, der verschiedene Aspekte der Migration hervorhebt; Arbeit, Unternehmertum, Sprachkenntnisse und kulturelles Lernen. Darüber hinaus findet eine Tagung für Menschen statt, die sich auf unterschiedliche Weise mit Inklusion und Integration beschäftigen.

Die Partner des Projekts:

Die Kiviks Museum & Archive Foundation(Projektinhaber, Schweden)

Kulturverwaltung der Stadt Landskrona(Schweden)

Immigrantmuseet(Dänemark)

Die Hauptorganisation der deutschen Minderheit (Danmark, Associerad Partner)

Finnlands schwedischer Gehöftverband(Finnland)